White Paper 20

Breitbandstrategien ausgewählter Bundesländer: Deutschland und Österreich

Strategien der öffentlichen Hand für Investitionen und Förderungen im Breitbandmarkt

Die Umsetzung und Strategien des geförderten Breitbandausbaus in Deutschland und Österreich wurden zum bereits vierten Mal im Rahmen des Länderworkshops von SBR-net Consulting in Wien in den Mittelpunkt gestellt. Mit großem Interesse der Teilnehmer erfolgte ein Vergleich ausgewählter Aktivitäten zum Breitbandausbau in deutschen und österreichischen Bundesländern. Vertreter der Bundesländer und Branchenexperten diskutierten die Rolle und den Umgang mit Fördergeldern, regulatorische Rahmenbedingungen, wie die Vectoring Thematik in Deutschland, oder die im Jahr 2016 erstmals aufgetauchte „Gigabit-Perspektive“.

Lesen Sie mehr zu Förderansätzen, der „Gigabit-Perspektive“, den Aktivitäten der Telekommunikationsnetzbetreiber und den aktuellen Entwicklungen auf gesetzlicher Ebene in Deutschland und Österreich im White Paper „Breitbandstrategien ausgewählter Bundesländer: Deutschland und Österreich. - Strategien der öffentlichen Hand für Investitionen und Förderungen im Breitbandmarkt“ von SBR-net Consulting AG.

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White Paper 18

Förderung des Breitbandausbaus in Deutschland

SBR-net Consulting AG befasst sich seit Jahren intensiv mit der Thematik des Breitbandausbaus und berät Mandanten aus der Verwaltung von Ländern und Gemeinden, Netzbetreiber und Versorgungsunternehmen im Zusammenhang mit dem Breitbandausbau.

Nachdem sich das White Paper Nr. 17 mit der Breitbandförderung in Österreich beschäftigt hat, greift dieses White Paper das Thema Förderung des Breitbandausbaus in Deutschland auf. Diese Thematik hat auf Bundes- und Landesebene an Dynamik gewonnen. Auf Bundesebene sind die tragenden Elemente der Förderstrategie die Erreichung von 50 Mbit/s bis 2018 in möglichst großem Umfang. Bis zu 3,4 Mrd. Euro werden als Zuschüsse vom Bund auf diesem Weg in den Markt gebracht, sei es für die Schließung von Wirtschaftlichkeitslücken, oder für die Förderung von Betreibermodellen. Nicht berücksichtigt sind weitere Gelder, die aus der Digitalen Dividende II direkt an die Länder gehen (insgesamt 625 Mio. €). Bei der Verteilung der Fördergelder konkurrieren die Projekte bundesweit untereinander. Die strukturellen Besonderheiten der einzelnen Projekte haben wesentliche Auswirkungen im Scoring. Das zeigt sich etwa an der hohen Förderquote in Mecklenburg-Vorpommern im ersten Aufruf der Bundesförderung aus dem Frühjahr 2016. Hinzu kommt noch ein „Sonderförderprogramm Mittelstand“ zur gigabitfähigen Anbindung von Gewerbegebieten, welches im September 2016 starten wird.

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White Paper 16

Breitbandstrategien ausgewählter Bundesländer: Deutschland, Österreich, Südtirol

Der Ausbau von Breitbandnetzen ist in vielen Ländern eines der zukunftsorientierten und wirtschaftspolitisch dominierenden Themen. Das verwundert kaum, geht es doch hier um eine wesentliche Infrastruktur des 21. Jahrhunderts – für die Bürger wie für die Wirtschaft. Breitbandnetze und die damit möglichen Anwendungen durchziehen alle öffentlichen, sozialen und privaten Bereiche – von Bildung über Medizin, Konsum, Bewegtbild und Spielen bis hin zur Industrie.
Der Bandbreitenbedarf steigt rasant, aber „das“ Geschäftsmodell mit dem auch Investitionsanreize gesetzt werden, um adäquate Glasfasernetze zu errichten, ist noch nicht ge-funden. Aufgrund der Möglichkeit in jeder Wertschöpfungsstufe auch mit einem reinen Diensteangebot auch ohne eigenes Netz in den Wettbewerb einzusteigen ist es immer schwerer, Unternehmen zu finden, die in die passiven Netze investieren und sich an einer langfristigen Rückzahlung orientieren.
In steigendem Ausmaß kommt hier die öffentliche Hand ins Spiel. Aus einer Infrastruktur-perspektive heraus betrachtet ist es die öffentliche Hand, auf die man Hoffnungen setzt. Diese soll adäquate Anreize für Investitionen in Netze setzen sowie attraktive Rahmenbe-dingungen schaffen, welche eine adäquate Regulierung, aber auch Förderungen umfassen. In vielen Fällen kommt den Bundesländern dabei eine wichtige Rolle zu, den Breit-bandausbau zu unterstützen.
Im deutschsprachigen Raum sind sehr heterogene Modelle für Breitbandstrategien von Ländern entwickelt worden. Fragen wie Bandbreiten, Flächendeckung und Technologie-neutralität sind dabei Kernpunkte. Ebenso wichtig ist, wo die Strategie ansetzt – bei den Ausbaukosten, bei der Nachfrageseite, bei der Finanzierung inklusive Förderungen. Im Rahmen des europäischen Rechts bieten Deutschland, Österreich und Südtirol interessante Beispiele für ganz unterschiedliche Herangehensweisen. Diese betrachten wir in diesem White Paper. Grundlage dafür ist der 3. Erfahrungsaustausch von Bundesländern zum Thema Breitbandstrategien, den SBR am 24.09.2015 in Wien veranstaltet hat.

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White Paper 17

Förderung des Breitbandausbaus in Österreich

Der Breitbandausbau in Österreich ist unter anderem getrieben durch die Verfügbarkeit von öffentlichen Fördergeldern. Das vorliegende White Paper beleuchtet den Hintergrund, warum Marktteilnehmer von sich aus nicht in volkswirtschaftlich ausreichendem Umfang in den Breitbandausbau investieren. Dazu wird der historische Kontext der Entwicklungen auf dem Telekommunikationsmarkt mit der Geschichte der Förderungen für den Breit-bandausbau gemeinsam dargestellt.
Auf Bundesebene gibt es in Österreich seit bereits 2003 immer wieder Unterstützungsleistungen zur Ankurblung der Ausbautätigkeiten der Marktteilnehmer. Dabei wird deutlich, dass sich ein langsamer, aber stetiger Wandel von der reinen Investitionsstimulation der Anbieter am Markt hin Richtung strategischer öffentlicher Investitionen aus einer Infra-strukturperspektive vollzieht. Zu beachten ist dabei, dass es keine einheitliche Vorgehensweise gibt und jedes Bundesland eigene Strategien, Ideen und Initiativen verfolgt. Das hat zwar den Vorteil, regionale Besonderheiten berücksichtigen zu können, führt aber auch zu uneinheitlichen Ergebnissen und Geschwindigkeiten beim Ausbau. Auch die ei-genen Förderprogramme auf Landesebene folgen unterschiedlichen Ansätzen.
Gegenwärtig ist der Breitbandausbau in Österreich ganz auf die laufenden Förderpro-gramme aus der sogenannten „Breitbandmilliarde“ ausgerichtet, bis ins Jahr 2020 wird vom Bund eine Milliarde Euro an Fördergeldern für den Ausbau zur Verfügung gestellt. Die wesentlichen Förderprogramme in diesem Zusammenhang, „Backhaul“, „Access“ und das „Leerrohrprogramm“ sind dabei mehrfach höher dotiert, als alle anderen Förderpro-gramme in diesem Bereich in Österreich zusammen es jemals waren. Für Dynamik ist also weiterhin gesorgt, auch wenn die Zielerreichung zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht gesichert erscheint.
Hinzu kommen die Landesförderprogramme und Breitbandstrategien, die wir ebenfalls beleuchten. Sie ergänzen die Bundesförderung zum Teil, setzen aber auch eigene Schwerpunkte.
SBR-net Consulting AG befasst sich seit mehreren Jahren intensiv mit der Thematik und berät Mandanten aus der Verwaltung von Ländern und Gemeinden, Netzbetreiber und Versorgungsunternehmen im Zusammenhang mit dem Breitbandausbau.

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White Paper 15

Der Fernsehmarkt im Umbruch

Das Internet revolutioniert das Fernsehen. Früher war der TV-Konsum geprägt durch das Fernsehen im Wohnzimmer bei Vollversorgung durch die öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten mit linearem Programm und Empfang über Antenne, CaTV oder via Satellit. Heute gibt es vielfältige Alternativen, die durch das Internet getrieben werden. Die Auswahl reicht von online Videotheken über zeitversetztes Fernsehen bis zum Streamen von Sendungen. Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten wurden durch eine grosse Zahl von privaten Sendern (IPTV und OTT-Streaming) ergänzt. Konsumiert wird nicht nur über den klassischen Fernsehapparat sondern auch über Laptops, Tablets und Smartphones.

Trotz weiterhin hohen Konsums beim linearen Fernsehen, entstehen zahlreiche neue Formen der Fernsehnutzung über andere Infrastrukturen, mit anderen Inhalten und unter Verwendung anderer Geräte. Das führt zu massiven Änderungen des Marktes. Die Nutzung von Fernsehen auf PC, Handy und Tablets hat signifikante Zuwachsraten. Wenn auch derzeit das Fernsehen überwiegend weiterhin im Wohnzimmer gesehen wird, steigt der Anteil der Nutzung „on demand“ jedoch stetig. Und dies vor allem in der Zielgruppe der 14-49jährigen, die für die Werbeerlöse maßgeblich ist. Diese Trends werden vor allem durch die technologischen Entwicklungen durch das Internet verstärkt. Dies verändert die traditionelle Wertschöpfungskette des Fernsehens massiv, weil sich die Contentproduktion verlagern und Werbeströme verändern.

Die Regulierung ist derzeit auf traditionelle Medien- und Telekommunikationsanbieter fokussiert. Diese einseitige Sichtweise der Behörden bringt eine kreative Veränderung mit sich, die die Streaming- und OTT-Player in eine gute Ausgangsposition bringen. Streaming- und OTT-Player können einen Großteil der regulatorischen Verpflichtungen umgehen, wenn sie von außerhalb der EU agieren – potentiell zum Nachteil für Konsumenten.

Das uneinheitliche Urheberrecht ist ein weiterer Stolperstein für eine raschere Entwicklung von Streaming und OTT-Diensten. Vorleistungsangebote in diesem Bereich sind ebenfalls bisher außerhalb der Regulierung angesiedelt.

Das Thema Netzneutralität beschäftigt derzeit zwar die Politik, es scheint jedoch für die Vielfalt der Angebote nicht zentral zu sein. Das best effort Internet wird – neben content delivery networks sowie qualitätssichernden Netzwerkmanagementmaßnahmen - auch weiterhin von billigen Streaming und OTT-Diensteanbietern genutzt werden.

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